Zweifelhafte Verdienste: Die Nationalmannschaft als Gemischtwarenladen
Berlin. Der Bundespräsident als Märchenonkel: im Rahmen eines Ehrenessens in Schloß Bellevue ehrte Bundespräsident Steinmeier jetzt den langjährigen Bundestrainer Joachim Löw für seine Verdienste. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Dabei hatte Steinmeier nicht nur die – gegen Ende hin recht überschaubaren – sportlichen Erfolge des Nationaltrainers vor Augen, sondern nicht zuletzt die volkspädagogischen. Löw sei ein Bundestrainer gewesen, „dessen Mannschaft die Vielfalt unserer Gesellschaft widergespiegelt hat. Die Erfolge seines Teams haben das Selbstbild unseres Landes verändert, sie haben unterschiedliche Herkunftsgeschichten junger Deutscher zum festen Bestandteil unserer nationalen Erzählung gemacht.“ Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Die Debatte um Mesut Özil habe aber auch gezeigt, „daß in unserer vielfältigen Gesellschaft schmerzhafte Konflikte auftreten können, die nicht immer einfach zu lösen sind.“
Der türkischstämmige Özil, der für die deutsche Nationalmannschaft insgesamt 92 Länderspiele betritt, trat 2018 aus dem Nationalteam zurück, nachdem er sich mit dem türkischen Präsidenten Erdogan hatte ablichten lassen und dadurch eine heftige Diskussion auslöste. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verabschiedet Löw in der kommenden Woche in Wolfsburg vor dem WM-Qualifikationsspiel der Nationalmannschaft gegen Liechtenstein. (rk)
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