Zuwanderung oder Bevölkerungsaustausch? Fast zwei Millionen „Flüchtlinge“ leben in Deutschland

Berlin. Ein Offenbarungszeugnis der deutschen Zuwanderungs- und „Flüchtlings“politik: laut aktuellen Zahlen leben in Deutschland derzeit so viele „Flüchtlinge“ wie seit der Nachkriegszeit nicht mehr, die meisten von ihnen mit anerkanntem „Schutzstatus“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Zum Stichtag 31. Dezember waren im staatlichen Ausländerzentralregister (AZR) fast 1,9 Millionen Menschen verzeichnet, die angeblich nach Deutschland „geflüchtet“ sind. Das waren noch einmal rund 36.000 mehr als ein Jahr zuvor, ein Zuwachs von rund zwei Prozent.

Das geht aus den aktuellen Registerzahlen hervor, mit denen die Bundesregierung eine umfangreiche Anfrage der Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke (Linke) beantwortete.

Die meisten der fast zwei Millionen Neu-Zugewanderten sind seit Beginn des Krieges in Syrien nach Deutschland gekommen. 2014 waren im AZR erst etwa 629 000 „Flüchtlinge“ mit unterschiedlichem Aufenthaltsstatus registriert, 2015 waren es schon 1,25 Millionen.

236 000 Menschen waren nur geduldet, sollten das Land also eigentlich verlassen.

Inzwischen hat der weitaus größte Teil von ihnen einen weitgehend gesicherten Aufenthaltsstatus. 1,4 Millionen Menschen, die als „Flüchtende“ ins Land kamen, sind als asylberechtigt oder als Kriegsflüchtlinge anerkannt, haben zum Teil sogar eine unbefristete Niederlassungserlaubnis oder stehen zumindest unter Abschiebeschutz.

Es gibt noch eine unfaßbare Skandal-Zahl in der Auskunft der Bundesregierung: laut Register halten sich derzeit fast 760 000 Menschen in Deutschland auf, deren Asylantrag abgelehnt wurde. Etwa 40 Prozent von ihnen sind seit sechs Jahren und – zum Teil – viel länger hier. 70 Prozent haben einen weitgehend sicherem, ein gutes Drittel sogar einen unbefristeten Aufenthaltstitel. (rk)

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