Zunehmender Kontrollverlust: Islamistische Straftaten im Südwesten verdreifacht

Zunehmender Kontrollverlust: Islamistische Straftaten im Südwesten verdreifacht

Stuttgart. In Baden-Württemberg hat sich die Zahl der islamistischen Straftaten seit 2020 mehr als verdreifacht. Das ergibt sich aus der Antwort der Stuttgarter Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Sandro Scheer.

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Demnach stieg die Zahl der Delikte von 39 im Jahr 2020 auf 105 im Jahr 2024. Nach weitgehend stabilen Zahlen zwischen 2020 und 2022 (42 Taten) folgte ein starker Anstieg: 2023 verzeichneten die Behörden 75 Fälle, was einem Plus von 78 Prozent entspricht. 2024 kam es zu einem weiteren Anstieg um 40 Prozent.

Besonders deutlich erhöhte sich die Anzahl der Fälle, in denen der öffentliche Frieden durch die Androhung von Straftaten nach Paragraf 126 StGB gestört wurde. Diese Bedrohungen, die sich auf Mord, Totschlag, sexuelle Nötigung oder Vergewaltigung beziehen können, stiegen von 3 im Jahr 2020 auf 35 im Jahr 2024.

Auch bei Sachbeschädigungen zeigt die Statistik einen Anstieg von 4 Fällen (2021) auf 16 (2023). Innerhalb des Betrachtungszeitraums wurden 2024 erstmals auch zwei Tötungsdelikte registriert. Mit drei Körperverletzungen wurde der zweithöchste Stand binnen fünf Jahren erreicht. Mehr als ein Drittel aller im Fünfjahreszeitraum erfaßten Straftaten entfiel auf das Jahr 2024.

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Die Altersstruktur der Tatverdächtigen veränderte sich ebenfalls: während die Zahl der Jugendlichen (14-17 Jahre) von 10 (2020) auf 26 (2024) anstieg, reduzierte sich die Anzahl der Heranwachsenden (18-20 Jahre) von 13 auf 3. Die Zahl der erwachsenen Tatverdächtigen nahm ebenfalls zu. (rk)

Bild von hosny salah auf Pixabay

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