Zumutungen einer Zuwanderungs-Lobbyistin: „Deutschland gehört niemandem“
Berlin. Die Politik- und Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan war bisher nur den wenigsten bekannt. Doch jetzt sorgte die Direktorin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung, die auch Professorin an der Berliner Humboldt-Universität ist, mit einem „Focus“-Gastbeitrag für Gesprächsstoff.
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Eine zentrale Aussage: „Viele Menschen haben das Gefühl, ihr ‚eigenes‘ Land nicht mehr wiederzuerkennen. Zurecht, möchte man sagen – denn es sieht anders aus, es ist jünger geworden, es spricht anders, es ißt anders, es betet anders als früher. Doch sie vergessen: Dieses Land gehört per se niemandem.“
Die Sozialwissenschaftlerin, die Tochter eines iranischen Vaters ist, doziert: Deutschland sei das Land seiner Einwohner und Einwohnerinnen: „Es gehört niemandem per se, weil er oder sie Urahnen hatten, die schon immer hier gelebt haben. Etabliertenrechte prallen also auf Neuaushandlungen und Erwartungen der Gleichbehandlung – jenes grundgesetzliche Versprechen, das in Artikel 3 des Grundgesetzes verankert ist.“
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Mit Blick auf die AfD und deren vermeintliche „Ausländerfeindlichkeit“ resümiert Foroutan: „Festung Europa war gestern – heute brauchen wir die Plaza Europa, den Marktplatz der Zukunft, um uns nicht moralisch und ökonomisch ins Dunkel zu manövrieren.“ Darüber befindet freilich nicht Frau Foroutan. Die von Faeser, Scholz und Co. forcierte Schaffung einer Zuwanderungsgesellschaft fährt jedenfalls gerade gegen die Wand. (rk)
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