Zum ukrainischen Unabhängigkeitstag: Scholz legt Deutschlands Schicksal unbefristet in die Hände der Ukraine
Berlin/Kiew. Zum Unabhängigkeitstag der Ukraine, dem 24. August, hat Bundeskanzler Scholz (SPD) das Schicksal Deutschlands faktisch in die Hände der Ukraine gelegt, und das ohne jede zeitliche Befristung. In einer auf Twitter veröffentlichten Grußbotschaft erklärte Scholz, Deutschland stehe „fest an der Seite der bedrohten Ukraine, heute und so lange, wie die Ukraine unsere Unterstützung braucht.“
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Die Bundesrepublik werde der Ukraine finanziell, militärisch und politisch helfen, sagte der Kanzler. „Wir werden weiter Waffen liefern, von der Panzerhaubitze bis zum Flugabwehrsystem, Monat für Monat“, sagte Scholz. „Wir werden weiterhin ukrainische Soldatinnen und Soldaten an modernstem europäischen Kriegsgerät ausbilden.“
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Deutschland werde die Sanktionen fortsetzen, die Ukraine finanziell weiter unterstützen, ihr beim Wiederaufbau helfen, ukrainisches Getreide per Bahn an europäische Häfen transportieren, verwundete Ukrainer in deutschen Krankenhäusern behandeln und ukrainische Flüchtlinge aufnehmen, sagte der Kanzler weiter.
Scholz beendete seine Grußbotschaft bemerkenswerterweise mit den ukrainischen Worten „Slava Ukraini“ (Ruhm der Ukraine), die auf die ukrainischen Nationalisten der dreißiger Jahre zurückgeht. (rk)
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