Zum 8. Mai: Österreich zelebrierte virtuelles „Fest der Freude“

Wien. Den Österreichern wurde zum Jahrestag der Kapitulation der deutschen Wehrmacht ein „Fest der Freude“ verordnet, mit dem am Wochenende der Befreiung vom Nationalsozialismus gedacht wurde. Die Veranstaltung wurde Corona-bedingt nur virtuell begangen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

In zuvor aufgezeichneten Gedenkreden beschworen sowohl der österreichische Bundespräsident Van der Bellen als auch Bundeskanzler Kurz (ÖVP) das zu solchen Anlässen übliche „Nie wieder!“. Kurz unterstrich zumindest wahrheitsgemäß, daß Österreich an der „Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus“ Mitschuld trage. Er ließ es sich nicht nehmen, bei dieser Gelegenheit auch gleich die „historische Verantwortung“ Israel gegenüber zu betonen, die nicht an „unseren Landesgrenzen“ ende. „Israel ist einer unserer wichtigsten Partner weltweit“, so Kurz.

Die Freiheitlichen hoben zumindest auch die Leistung der Nachkriegsgeneration hervor. Der Zweite Weltkrieg habe Leid und Elend über die Bevölkerung gebracht, betonte FPÖ-Chef Hofer. Der 8. Mai stehe aber auch im Zeichen der Aufbaugeneration. Im Zuge der freiheitlichen Regierungsbeteiligung sei es gelungen, „stellvertretend für die vielen Menschen, die das Land nach dem Krieg wiederaufgebaut haben, ein Denkmal für die Trümmerfrauen an der Mölker Bastei in Wien zu errichten“. (mü)

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