ZUERST! exklusiv: Marine Le Pen setzt Kandidatur aus, Zemmour bangt - Problem sind die Unterstützer
Paris. Ein Paukenschlag im Vorfeld der französischen Präsidentschaftswahlen: die Kandidatin des rechten Rassemblement National (vormals: Front National), Marine Le Pen, hat ihre Kandidatur ausgesetzt, da sie Schwierigkeiten hat, genügend Unterstützung von lokalen Amtsträgern zu erhalten.
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Le Pen erklärte am Dienstag, daß ihr noch „etwas mehr als 40“ Unterstützungsunterschriften von lokalen Mandatsträgern fehlten. Präsidentschaftskandidaten brauchen in Frankreich die Unterstützung von 500 lokalen Amtsträgern, zum Beispiel Bürgermeistern, um für das höchste Amt kandidieren zu können.
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Es ist ein offenes Geheimnis, daß sich die Kandidaturen mehrerer rechter Bewerber bei der Jagd nach den nötigen Unterstützungsunterschriften gegenseitig behindern. Auch Le Pens Konkurrent, der rechte Quereinsteiger Éric Zemmour, hat offenbar Probleme, die erforderlichen Unterschriften bis zum Stichtag, dem 4. März, einzureichen. Der ORF zitierte Zemmour kürzlich mit der Aussage, er und seine Berater verbrächten derzeit jeden Tag Stunden damit, Frankreichs Bürgermeister abzutelefonieren, „um zu versuchen, sie zu überzeugen“. „Die Bürgermeister sagen mir: ‚Ja, Sie sind großartig, wir sind mit Ihnen einverstanden‘, aber sie haben Angst“, da ihre Namen veröffentlicht würden.
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Zemmour verweist auf die Umfragen, laut denen er gut dastehe. Sollte er nun wegen der fehlenden Unterschriften nicht kandidieren können, würde die Wahl „illegitim“. (mü)
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