Zemmour zur Ukraine-Krise: Frankreich soll aufhören, Werkzeug der USA zu sein
Paris. Vor dem Hintergrund der aktuellen Spannungen um die Ukraine hat sich der rechte französische Präsidentschaftskandidat Éric Zemmour für eine Verbesserung der Beziehungen zu Rußland und für weniger amerikanischen Einfluß ausgesprochen. In einem Interview mit dem Fernsehsender France 5 erklärte Zemmour am Sonntag, daß es, falls er an die Spitze des Landes gewählt würde, „keine Sanktionen mehr gegen Rußland geben wird“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Er schlug auch vor, daß Frankreich „freundliche Signale“ aussenden könnte, indem es die Strafmaßnahmen gegen Moskau aufhebt. Paris solle mit Rußland befreundet sein. Frankreich solle aufhören, „ein Werkzeug der Vereinigten Staaten zu sein“. Ihm zufolge versuche Washington, die europäischen Länder gegen Moskau auszuspielen.
Wörtlich: „Die USA versuchen, Rußland von Frankreich und Deutschland zu trennen. Jedes Mal, wenn sie sich einander annähern, finden die Amerikaner einen Weg, sie wieder zu spalten.“ Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Zemmour äußerte sich kurz, nachdem Frankreichs derzeitiger Präsident Emmanuel Macron den Beginn der EU-Ratspräsidentschaft seines Landes eingeläutet hatte, indem er zum Aufbau einer neuen, auf Regeln basierenden „europäischen Ordnung“ aufrief, die frei von Drohungen, Zwang und Einflußsphären sein soll. (mü)
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