Zehn Jahre sind genug: Björn Höcke kündigt Rückzug an
Erfurt. Paukenschlag aus Erfurt: Björn Höcke, Thüringer AfD-Fraktionschef und Landesvorsitzender, will nicht mehr. Wie das Portal „Table.Media“ mitteilt, will Höcke 2026 offenbar von seinem Posten zurücktreten und den Landesvorsitz nach der nächsten Vorstandswahl abgeben. „Er ist die Rolle leid, immer dagegen zu sein“, zitiert „Table.Media“ einen politischen Weggefährten Höckes.
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Auch am Fraktionsvorsitz, den Höcke seit nunmehr zehn Jahren bekleidet, klebt der prominente AfD-Frontmann demnach nicht. Der Fraktionschef, der zeitweise schon als Thüringer Ministerpräsident gehandelt wurde, hat nach Berichten aus seinem Umfeld offenbar das Bedürfnis nach einer „Neuerfindung“ und räumt ein, daß sein Höhepunkt im Amt des Fraktionschefs längst hinter ihm liege.
Nun brodelt die Gerüchteküche – sowohl was Höckes Gründe als auch seine Zukunftspläne angeht. Manche wollen wissen, ein mögliches Verbot des Thüringer AfD-Landesverbands habe die Entscheidung zum Rücktritt beeinflußt. Parteifreunde hätten Höcke geraten, zurückzutreten, um ein Verbot abzuwenden. (rk)
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