Wo Deutschland noch Weltspitze ist: Freie Geschlechtswahl künftig ab 14?

Wo Deutschland noch Weltspitze ist: Freie Geschlechtswahl künftig ab 14?

Berlin. Deutschland soll noch diverser werden. Das hat sich die neue Ampel-Regierung schon im Koalitionsvertrag vorgenommen, und jetzt sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Das geplante „Selbstbestimmungsgesetz“ soll es künftig ermöglichen, daß sich jeder ab 14 sein Geschlecht frei aussuchen und es auch im Personalausweis dokumentieren lassen kann.

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Der „Queer-Beauftragte der Bundesregierung“ (!), Sven Lehmann, weiß mehr: noch vor der parlamentarischen Sommerpause, ließ er das ARD-Hauptstadtstudio wissen, sollen die Eckpunkt des geplanten Gesetzes stehen. Das Bundesfamilien- und das Justizministerium sollen gemeinsam einen Gesetzentwurf abliefern.

Fest steht demnach bereits, daß das Verfahren zur amtlichen Personenstandsänderung vereinfacht werden soll. Künftig sollen keine psychiatrischen Gutachten mehr nötig sein, um sein Geschlecht nach Belieben zu wechseln.

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Andere Eckpunkte sind hingegen noch in der Diskussion. Zum Beispiel, ob Jugendliche ab 14 Jahren ohne Zustimmung ihrer Eltern ihren Namen und ihre Geschlechtsangabe amtlich ändern lassen dürfen. Vielleicht einigen sich die Koalitionspartner auch auf einen Kompromiß und machen den „elternlosen“ Geschlechtswechsel erst ab 16 möglich. (st)

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