Wirtschaftswissenschaftler kritisiert Habeck-Pläne: „Öko-Diktatur“
Berlin/Essen. Gegen die von Bundeswirtschaftsminister Habeck (Grüne) angekündigten Heizungsverbote und die von der EU in Aussicht gestellten Zwangssanierungen von Häusern formiert sich zunehmend Widerstand. Jetzt prangert erstmals ein prominenter Fachmann Habecks Pläne als „Öko-Diktatur“ an.
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Dafür gibt es gute Gründe. Millionen von Eigenheimbesitzern in Deutschland können inzwischen nicht mehr ruhig schlafen, weil ihnen die Kosten für die bevorstehenden Maßnahmen den Schlaf rauben. Experten schätzen die Gesamtkosten dafür bis 2045 auf bis zu 1000 Milliarden Euro.
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Mit dem Essener Wirtschaftswissenschaftler Prof. Manuel Frondel vom RWI-Institut schlägt jetzt erstmals ein ausgewiesener Fachmann Alarm: „Deutschland ist auf dem Weg in die Öko-Diktatur. Ich bin entsetzt über die Pläne von Habeck zum Heizungsverbot”, sagt Frondel. Er sieht vor allem die Heizungspläne von Habeck kritisch, denn: „Das Verbot ist ein unzulässiger Eingriff in die Eigentumsrechte.“
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Der bislang vorliegende Referenten-Entwurf aus dem Klimaministerium (das in Personalunion mit dem Wirtschaftsressort ebenfalls von Habeck geleitet wird) sieht vor, daß schon ab 2024 nur Heizungen neu eingebaut werden dürfen, die Wärme aus mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energie erzeugen. Ab 2045 soll dann ein komplettes Verbot aller konventionellen Öl- und Gasheizungen gelten. Ein Richtlinienentwurf der EU sieht wiederum vor, daß bis 2033 alle Häuser in Deutschland einen bestimmten Energiestandard erreicht haben müssen. Das bedeutet eine Zwangssanierung für mindestens sechs Millionen Eigenheime. (rk)
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