„Wirtschaftsweise“ Veronika Grimm: Die Deutschen „müssen sich auf Härten einstellen“

„Wirtschaftsweise“ Veronika Grimm: Die Deutschen „müssen sich auf Härten einstellen“

Berlin. Die Folgen der Energie- und Rußlandpolitik der „Ampel“ werden für die Deutschen auch weiterhin mit Härten einhergehen – für eine Entwarnung gibt es keinen Grund. Das sagte die „Wirtschaftsweise“ Veronika Grimm, die dem Sachverständigenrat der Bunderegierung angehört, jetzt der Funke-Mediengruppe in einem Interview. Wörtlich: „Fakt ist: In einer Phase mit sehr geringem oder sogar negativem Wachstum müssen sich die Menschen auf Härten einstellen. Es kommt zu realen Einbußen.“

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Die Ökonomin findet das aber offenbar ganz in Ordnung. Kritik übt sie lediglich an der Praxis der Bundesregierung, die Öffentlichkeit immer nur scheibchenweise auf die Realität vorzubereiten: „Wichtig ist mir, daß die Politik den Leuten reinen Wein einschenkt und deutlich macht: der Umbau der Wirtschaft zur Klimaneutralität kostet etwas – auch den einzelnen Bürger.“

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Konkrete Härten sieht die „Wirtschaftsweise“ in puncto Energieversorgung auf die Deutschen zukommen. Im kommenden Winter könne es wieder „eng“ werden, denn: „Es gibt ja noch Länder in Europa, die russisches Gas beziehen, und wenn die Versorgung eingestellt würde, müssen wir zu Hilfe eilen.“ Idealerweise werde die Bevölkerung „ähnlich sensibilisiert wie im letzten Jahr – und heizt dann auch sparsamer“. (rk)

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