Wirtschaftsinstitute einig: Deutschlands Wirtschaft schmiert ab

Wirtschaftsinstitute einig: Deutschlands Wirtschaft schmiert ab

München/Essen. Mit der deutschen Wirtschaft geht es kontinuierlich abwärts – und weit und breit ist kein Hoffnungsschimmer zu sehen. Jetzt hat die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ihre Prognose für Deutschland erneut nach unten korrigiert und prognostiziert nun nur noch ein Wachstum von 0,4 Prozent. Im Dezember hatte die OECD noch ein Wachstum von 0,7 Prozent erwartet. Im OECD-Ranking belegt die ehemalige Wirtschaftslokomotive Deutschland damit nun den letzten Platz.

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Dabei steht die OECD mit ihrer düsteren Prognose nicht allein. Auch das Münchner ifo-Institut senkte seine Konjunkturerwartungen und geht für das Jahr 2025 von einem bestenfalls noch minimalen Wachstum von 0,2 Prozent aus. Als Ursache dafür macht das ifo-Institut eine Nachfrage-Schwäche aus – trotz steigender Löhne sei die Konsumlaune der Verbraucher gedämpft. Außerdem stehe die deutsche Industrie unter zunehmendem Wettbewerbsdruck.

Noch pessimistischer fällt die Prognose des Essener Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung (vormals Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, RWI) aus. Dieses geht für 2025 sogar von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent aus. Es wäre dann bereits das dritte Jahr in Folge mit einem negativen Vorzeichen – das gab es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie. (st)

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