Wiener Uni-Studie bestätigt: „Lockdown für Ungeimpfte“ brachte rein gar nichts

Wiener Uni-Studie bestätigt: „Lockdown für Ungeimpfte“ brachte rein gar nichts

Wien. Zu den zahlreichen Schikanen des Corona-Regimes in den zurückliegenden zwei Jahren zählte auch der sogenannte „Lockdown für Ungeimpfte“ – er stempelte rund ein Drittel der Bevölkerung monatelang zu Bürgern zweiter Klasse und spaltete die Gesellschaft wie kaum eine zweite Corona-Maßnahme. Ungeimpfte mußten sich wochenlang daheim einsperren, durften keine Kontakte pflegen und hatten für die meisten Geschäfte Betretungsverbot.

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Jetzt fanden Wissenschaftler der Wiener Universität heraus, daß der „Lockdown für Ungeimpfte“ offenbar weitgehend wirkungslos blieb und auch keinerlei medizinischen Nutzen mit sich brachte.

Tatsächlich haben die Eingesperrten ihre sozialen Kontakte offenbar sogar erhöht. Die an der Untersuchung beteiligte Politikwissenschaftlerin Julia Partheymüller sagte dazu in einem Radiointerview: „Unsere Zahlen sprechen sogar eher dafür, daß Geimpfte, obwohl sie von den verschärften Regeln selbst nicht betroffen waren, ihre Kontakte stärker einschränkten als Ungeimpfte.“

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In puncto Mobilität zeigen die Daten der Studie, daß sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte im Januar 2022 wieder mehr unterwegs waren – aber auch die Mobilität von Ungeimpften lag im Vergleich höher als die von Geimpften. Ein ähnliches Bild auch beim Einkaufen: trotz des verordneten „Lockdowns” waren ungeimpfte Personen im Januar öfter in Geschäften als noch im Dezember.

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Daß „Lockdowns“ grundsätzlich kaum Auswirkungen auf das Virusgeschehen haben, hatte bereits sehr früh der griechisch-amerikanische Gesundheitswissenschaftler John P. A. Ioannidis geäußert. Der Stanford-Professor bekräftigte im Januar 2021: „Während kleine Vorteile nicht ausgeschlossen werden können, finden wir keine signifikanten Vorteile für das Fallwachstum restriktiverer ‚Lockdowns“. Ähnliche Reduzierungen des Fallwachstums können mit weniger restriktiven Interventionen erreicht werden.“ (st)

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