Wieder zahlreiche Corona-Proteste: Mainstream-Medien üben sich in pauschaler Diffamierung

Berlin/Weiden. In einer Reihe von Städten kam es auch am zurückliegenden Wochenende wieder zu anhaltenden Protesten gegen die Corona-Maßnahmen der Politik. Aufgerufen hatte in den meisten Fällen die „Querdenken“-Bewegung und ihr nahestehende Akteure. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Die größte Demonstration fand in Berlin statt. Die Teilnehmerzahl wird in den Medien zwischen 1000 und 2000 angegeben. Die Demonstration stand unter dem Motto „Wiederherstellung der Grund- und Menschenrechte sowie die Beendigung des Pandemiezustands“.

Außer in Berlin fanden Kundgebungen auch in Mainz, Frankfurt/Main und Rosenheim statt. Zu einem Eklat kam es in Weiden/Oberpfalz, wo der Bürgermeister der Nachbarstadt Neustadt an der Waldnaab, Sebastian Dippold, die Demonstranten als „Affen“ und „Bande von Nazis“ beschimpfte. Auf Facebook erklärte er, es sei „bekannt, was für Gesocks und Klientel hier mitläuft“.

Das Medienecho zur Kundgebung in Berlin beschränkte sich über weite Strecken hinweg auf die üblichen Pauschal-Verdächtigungen. Unisono wurde berichtet, ein signifikanter Teil der Demonstranten sei den „Verschwörungsideologen“, „Reichsbürgern“, „Corona-Skeptikern“ oder „Corona-Leugnern“ zuzuordnen.

Laut „Tagesspiegel“ waren die Querdenken-Aktivisten Bodo Schiffmann, der Rechtsanwalt Markus Haintz und der als „antisemitischer Verschwörungsideologe“ denunzierte Kochbuchautor Attila Hildmann die herausragenden Protagonisten des Protests in Berlin. (rk)

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