Wieder Terror am Breitscheidplatz: Diesmal war es ein polizeibekannter „Deutsch-Armenier“

Berlin. Der Breitscheidplatz wird zum Berliner Schicksalsort: schon zum zweiten Mal ereignete sich dort jetzt ein verheerendes Auto-Attentat. Diesmal war der Täter ein 29jähriger „Deutsch-Armenier“. Er raste am Mittwochvormittag unweit des Platzes vorsätzlich in eine Schülergruppe mit 24 Jugendlichen. 14 von ihnen wurden dabei zum Teil schwer verletzt, die Lehrerin erlag ihren Verletzungen.

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Über das Motiv des Täters herrscht bei der Polizei noch Unklarheit. Ein politisches Motiv wird nicht ausgeschlossen. Fest steht nach Polizeiangaben nur: „Auf keinen Fall ein Unfall – ein Amokläufer, ein eiskalter Killer.“

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Gegen 15 Uhr wurden umliegende Gebäude dann sicherheitshalber evakuiert. Das ins Schaufenster einer Parfümerie geraste Auto wurde sicherheitshalber noch einmal genauer untersucht.

Nach der Tat rannte der Fahrer zunächst weg, Passanten hielten ihn fest und übergaben ihn an die Polizei.

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Am Breitscheidplatz war im Dezember 2016 der Attentäter Anis Amri mit einem gekaperten Lkw in den Berliner Weihnachtsmarkt gerast und hatte dabei zwölf Menschen getötet.  Auch der Täter vom Mittwochvormittag war den Behörden bereits bekannt. (st)

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