Wieder nur ein „Einzelfall“: Berliner Amokfahrer brüllte „Allahu akbar“

Berlin. Die Polizei wollte natürlich keinen Terroranschlag sehen, gestand inzwischen aber ein, daß wohl ein islamistisches Motiv vorliegt. So rief der 30jährige Iraker, der am Dienstagabend auf dem Berliner Stadtring für Schrecken und Chaos sorgte, laut und intensiv „Allahu akbar“ und kündigte Schlimmeres an. Der Mann verursachte gegen 18.35 Uhr nacheinander in Wilmersdorf, Schöneberg und Tempelhof drei Unfälle auf der A100. Selbst die Polizei geht davon aus, daß der Täter alle Unfälle gezielt begangen hat. Insgesamt sechs Menschen wurden verletzt, drei von ihnen schwer. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Nachdem er zwei Motoradfahrer niedergemäht hatte – beide sind schwer verletzt, einer mußte reanimiert werden – kam sein Fahrzeug zum Stillstand. Hier folgten dann die anhaltenden „Allahu Akbar“-Rufe, verbunden mit der Drohung: „Keiner kommt näher, sonst werdet ihr alle sterben.“

Schließlich konnte der Amokfahrer überwältigt und festgenommen werden. Nach Informationen von Lokalmedien handelt es sich um den 30-jährigen Iraker Sarmad A. Er soll die Unfälle gezielt mit „religiösem Hintergrund“ verursacht haben, ließ die Polizei verlauten. Der Mann hat bis Dezember dieses Jahres einen Duldungsstatus in Deutschland. Inzwischen sickerte auch durch, daß er in der Vergangenheit Kontakt zu einem islamistischen Gefährder hatte – der Iraker befand sich zwischen 2018 und 2019 in derselben Flüchtlingsunterkunft wie ein Gefährder, teilte Generalstaatsanwältin Koppers im Rechtsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses mit. (ts)

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