Wieder Bilderstürmerei in den USA: Statuen von Lincoln und Kolumbus umgeworfen

Portland. In den USA geht der Bildersturm weiter: am Wochenende haben Randalierer in Portland im Bundesstaat Oregon Statuen der ehemaligen Präsidenten Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln (!) als Protest gegen den Columbus-Tag umgeworfen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Die Organisatoren der Randale nannten die Veranstaltung „Tag der Wut der indigenen Völker“ als Reaktion auf den Feiertag, der zu Ehren des Amerika-Entdeckers Christoph Columbus gefeiert wird.

Auf dem Sockel der Statue von Lincoln schrieben die Protestler mit roter Farbe „Dakota 38“. Das soll an die Hinrichtung von 38 nordamerikanischen Ureinwohnern erinnern, die Lincoln nach einem Aufstand der Sioux-Indianer im 19. Jahrhundert verordnete. Auf dem Sockel des Roosevelt-Denkmals schrieben sie „gestohlenes Land“. Dies soll an die Reservate der amerikanischen Ureinwohner erinnern. Dabei hatte Lincoln in den Nordstaaten die Sklaverei abgeschafft und die Freilassung schwarzer Sklaven durchgesetzt.

Am Rande der Übergriffe auf die Statuen kam es zu Krawallen, bei denen mehrere Personen festgenommen wurden. (mü)

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