Wieder Bandenkriege in Schweden: Jetzt versucht es die Rechtsregierung unter Kristersson

Wieder Bandenkriege in Schweden: Jetzt versucht es die Rechtsregierung unter Kristersson

Stockholm. Schweden, das infolge seiner jahrzehntelangen liberalen Zuwanderungspoitik schon seit Jahren ein Problem mit exzessiver Ausländergewalt hat, wird derzeit wieder einmal besonders hart von Ausschreitungen heimgesucht. Seit Wochen sind Schießereien, Morde und selbst Explosionen an der Tagesordnung. Betroffen sind vor allem die Städte Stockholm und Malmö mit ihren Migranten-Parallelgesellschaften. Die Polizei ist überfordert.

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Während in ganz Westeuropa die Mordraten seit den 1990er-Jahren zurückgehen, sind sie in Schweden in Steigen begriffen. Ein Bericht der nationalen Behörde für Gewaltprävention zeigt, daß in Schweden zwölf Menschen pro einer Million Einwohner Opfer eines Gewaltverbrechens werden, im Rest Europas sind es acht. Allein 2022 kamen laut einem Polizeibericht 60 Menschen durch Schußwaffen ums Leben.

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Der Polizeikommissar und Soziologe Amir Rostami erklärt gegenüber dem Portal „The Local“: „Während sie früher vielleicht einen Schuß abgaben oder jemandem in die Beine schossen, sind es heute eher AK47s, mehr Kugeln, Handgranaten und Explosionen, die wir früher nicht gesehen haben. Ich würde sagen, das ist die größte Veränderung, die wir sehen – sie sind rücksichtsloser, sie scheinen sich nicht um die Konsequenzen zu kümmern.“

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Die Zahl der Schießereien unter kriminellen Banden mit Todesfolge lagen in den frühen 1990er-Jahren bei vier, bis 2018 stiegen sie auf 40. Nach Polizeischätzungen gibt es mittlerweile mindestens 350 kriminelle Vereinigungen in Schweden. Allein in Stockholm sind 1077 Personen als Bandenmitglieder bekannt.

Seit Oktober 2022 hat Schweden nun eine neue, rechtskonservative Regierung unter Ministerpräsident Kristersson. Erstmals wird die Regierung auch von den rechten Schwedendemokraten toleriert. Jetzt will sie den Kampf gegen die ausufernde Migranten-Gewalt aufnehmen. Dazu will sie künftig auch unmittelbar in die Polizeiarbeit eingreifen – und sie will Ergebnisse sehen. Zudem soll die Zuwanderung von Migranten nach Schweden deutlich erschwert werden.

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Justizminister Gunnar Strömmer hat sich in den vergangenen Wochen mehrmals mit der Polizeiführung getroffen. Zu Weihnachten kündigte er wöchentliche Treffen an, um das Vorgehen gegen die organisierte Schwerkriminalität zu koordinieren. Zuvor hatten diese Treffen nur einmal im Monat stattgefunden. Die Regierung plant außerdem, eine Kommission zur Überprüfung der Polizeiarbeit und der jüngsten Ereignisse zu bilden. (mü)

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