Alle gegen Aiwanger: Wie lange hält Söders unbequmer Vize durch?
München. In Bayern wird der Druck auf Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger stärker, der bislang bei seiner Haltung bleibt, daß die Corona-Impfung jedermanns Privatsache sei – auch er selbst wolle sich bis auf weiteres nicht impfen lassen, sagte Aiwanger, und begründete dies unter anderem mit gravierenden Impf-Nebenwirkungen in seinem Bekanntenkreis. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Jetzt ermuntern Grüne, FDP und SPD Ministerpräsident Söder zu einem „Machtwort“ an die Adresse seines Stellvertreters. Die Landesregierung lähme sich selbst, meinte Grünen-Fraktionschef Hartmann und fordert im Kampf gegen die „vierte Corona-Welle“ und den Klimawandel besondere „Führungsstärke“ von Söder.
Ähnliche Töne kommen von der FDP. Fraktionschef Martin Hagen befindet, die Auseinandersetzung offenbare Zweifel an Aiwangers „Regierungsfähigkeit“ ebenso wie an Söders Durchsetzungsvermögen. Er resümierte: „Bayerns Staatsregierung macht sich bundesweit zum Gespött.“
Auch die Medien schießen sich zunehmend auf Aiwanger ein und spekulieren bereits darüber, daß die Freien Wähler die Koalition mit der CSU erforderlichenfalls ohne ihren Chef fortsetzen müßten. (rk)
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