Westliche Sanktionen bewirken das Gegenteil: Rußlands Energie-Einnahmen höher als vor dem Krieg

Westliche Sanktionen bewirken das Gegenteil: Rußlands Energie-Einnahmen höher als vor dem Krieg

Brüssel/Moskau/Washington. Die westliche Anti-Rußland-Politik zielt darauf ab, durch Sanktionen und die Verweigerung weiterer russischer Energieimporte die russische Wirtschaft nachhaltig zu schädigen. Bundesaußenministerin Baerbock (Grüne) gab im Februar ausdrücklich als Ziel der Maßnahmen an, Rußland zu „ruinieren“.

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Nach rund hundert Tagen Krieg in der Ukraine zeigt sich: die westlichen Sanktionsmaßnahmen sind ein glatter Bumerang. Sie haben nicht nur für akute Energie-Engpässe im Westen gesorgt, sondern auch dafür, daß die russischen Öl- und Gas-Einnahmen kräftiger sprudeln als je zuvor. Nach Einschätzung eines US-Regierungsvertreters sind die russischen Energieeinnahmen derzeit höher als kurz vor dem Ukraine-Krieg. Grund dafür sei, daß die weltweiten Preisanstiege die Auswirkungen der westlichen Sanktionen zur Beschränkung der Energieverkäufe wettmachten, sagte der US-Sondergesandte für Energiesicherheit, Amos Hochstein, bei einer Anhörung.

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Zudem sei der Anstieg der globalen Ölnachfrage seitens der Verbraucher im Zuge der Abschwächung der Corona-„Pandemie“ stärker ausgefallen, als vorherzusehen war. Dies habe auch zu Preissprüngen geführt. Zugleich sei es Rußland gelungen, Öl mit Rabatt an andere Abnehmer zu verkaufen. (mü)

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