Westliche Errungenschaften: Während der US-Intervention 100mal mehr Mohnplantagen in Afghanistan
Kabul. Eine mehr als fragwürdige Errungenschaft der jetzt zu Ende gehenden westlichen Intervention in Afghanistan: während der Anwesenheit der US-Truppen am Hindukusch sind die für die Herstellung von Drogen wichtigen Mohnplantagen dort „fast auf das 100fache vergrößert worden“. Diese Aussage kommt nicht von irgendjemandem, sondern vom russischen Verteidigungsminister Schoigu. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Auf die Logistik der Verbreitung der Droge weltweit und speziell in Europa wolle er nicht eingehen, weil das ohnehin allen klar sei, sagte der Minister in einem Gespräch auf dem YouTube-Kanal „Soloviev Live“. Er unterstrich aber, daß der afghanische Anteil an der Weltproduktion von Heroin aktuell bei 93 Prozent liege.
Das US-Militär hat am Samstag nach eigenen Angaben mit dem Truppenabzug vom Flughafen Kabul begonnen. Die US-Soldaten sollen Afghanistan nach dem Willen von US-Präsident Joe Biden diese Woche verlassen. (mü)
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