Wer anderen eine Grube gräbt: Russische Wirtschaft wächst und wächst

Wer anderen eine Grube gräbt: Russische Wirtschaft wächst und wächst

Moskau. Während in- und ausländische Experten die Zukunftsaussichten der deutschen Wirtschaft von einem Quartal zum nächsten immer pessimistischer einschätzen, verhält es sich mit Rußland-Prognosen genau umgekehrt. Auch die Weltbank hat jetzt in ihrem jüngsten Bericht ihre Wachstumsprognose für die russische Wirtschaft für das laufende und das nächste Jahr angehoben.

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Die Weltbankexperten gehen nunmehr davon aus, daß das russische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 um 3,2 Prozent, im Jahr 2025 um 1,6 Prozent und im Jahr 2026 immerhin noch um 1,1 Prozent wachsen wird. Im vorausgegangenen Bericht, der im Juni veröffentlicht wurde, war noch von einem Wachstum von 2,9 Prozent 2024 und von 1,4 Prozent im Jahr 2025 die Rede.

Das Wirtschaftswachstum in Rußland liege „dank der optimistischen Verbraucherstimmung, steigender Realeinkommen und einer deutlichen Erhöhung der öffentlichen Ausgaben, einschließlich für Verteidigung und Infrastruktur, weiterhin deutlich über dem Potential“, heißt es wörtlich im Bericht.

Auch die russische Regierung rechnet weiter mit einem stabilen Aufwärtskurs. Einer Prognose des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung zufolge wird das russische BIP in diesem Jahr um 3,9 Prozent und 2025 um 2,5 Prozent wachsen. Nach Beginn des Krieges in der Ukraine hatte Bundesaußenministerin Baerbock (Grüne) als Ziel der deutschen Politik ausgegeben, die russische Wirtschaft durch Sanktionen zu „ruinieren“. Das Gegenteil ist eingetreten. Und nicht die russische, sondern die deutsche Wirtschaft befindet sich auf Talfahrt. (mü)

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