Wenn Geimpfte wieder zu Ungeimpften werden: Impf-Zertifikat soll nur noch zeitlich begrenzt gültig sein

Wenn Geimpfte wieder zu Ungeimpften werden: Impf-Zertifikat soll nur noch zeitlich begrenzt gültig sein

Berlin. Wieder eine böse Überraschung für Geimpfte: die bisher auf ein Jahr angelegte Gültigkeit des digitalen Corona-Impfzertifikats soll laut (Noch-)Gesundheitsminister Jens Spahn verkürzt werden. Da der Impfschutz (?) nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen nach einigen Monaten nachlasse, stehe nun eine Entscheidung darüber an, „daß dieses digitale Impfzertifikat angepaßt wird an die tatsächliche Schutzwirkung“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Die Verkürzung der Gültigkeit werde aber „nicht über Nacht“ erfolgen, erklärte Spahn. „Wir werden das so machen, daß jeder seine Auffrischungsimpfung hat kriegen können, um das Zertifikat zu verlängern“. In der Frage der Verkürzung werde eine EU-weit abgestimmte Regelung zur Geltungsdauer des Digitalnachweises angestrebt. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Die verkürzte Gültigkeit des Impf-Zertifikats bedeutet für alle bisher Geimpften eine herbe Enttäuschung. Von der Politik war ihnen zu Beginn der Impfkampagne versprochen worden, die Impfung ermögliche die Rückkehr zur „Normalität“. Davon kann inzwischen keine Rede mehr sein, weil zahlreiche Corona-Einschränkungen auch für Geimpfte nach wie vor in Kraft sind. Die nun angekündigte zeitliche Befristung der Gültigkeit des Impf-Zertifikats bedeutet einen weiteren Schlag ins Kontor, weil nun nicht einmal mehr der „Impfschutz“ aufrechterhalten werden kann. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Für die Zukunft ist vielmehr ein regelrechtes „Impf-Abonnement“ absehbar, daß immer neue „Booster“- und Auffrischungsimpfungen im Abstand von einigen Monaten erforderlich macht. Geimpfte, die sich nicht regelmäßig „boostern“ lassen, verlieren ihr Impf-Zertifikat dann wieder und werden ihrer Rechte ebenso beraubt wie Ungeimpfte. (rk)

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