Wenn die Gemeinde überquillt: „Flüchtlinge“ werden im Rathaus einquartiert
Sachsenkam. Quer durch die ganze Republik bringt der ungebrochene Migrantenansturm Städte und Gemeinden an die Grenzen des Zumutbaren. Es fehlt an allem – doch die Politik drückt immer neue Zuwanderermassen herein.
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In Bayern kommt es jetzt, gut vier Wochen vor der Landtagswahl, erstmals zu Zwangszuweisungen von „Flüchtlingen“. Eine der betroffenen Gemeinden ist die 1.300 Einwohner zählende Gemeinde Sachsenkam im oberbayerischen Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Zehn Geflüchtete aus der Ukraine sind dort seit Februar 2022 aufgenommen worden. Die aktuelle Unterbringungsquote konnte Sachsenkam – wie viele andere Kommunen auch – nicht mehr erfüllen. Deshalb werden die „Flüchtlinge“ noch in diesem Monat zwangszugewiesen – ob es Unterkünfte gibt oder nicht.
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In Sachsenkam hat man sich jetzt zu einem radikalen Schritt entschlossen: das Rathaus wird zweckentfremdet. Der ansonsten von Chören und Yogagruppen genutzte erste Stock soll nach Angaben des Bürgermeisters so umgebaut werden, daß dort „kurzfristig“ 13 Personen untergebracht werden können. (tw)
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