Wenn die afghanischen „Ortskräfte“ gar keine sind: In Brandenburg sind nur 25 „echt“
Berlin. Die von der Bundesregierung mit der Brechstange durchgedrückte Evakuierung sogenannter „Ortskräfte“ aus Afghanistan – von denen sich die meisten derzeit auf der US-Basis in Ramstein befinden und Deutschland auf absehbare Zeit hinaus als Asylanten erhalten bleiben dürften – erweist sich noch im nachhinein immer mehr als Farce. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
In Brandenburg kam nun ein Skandal der besonderen Art ans Tageslicht: von den dem Bundesland zugeteilten 266 Afghanen waren nur ganze 25 tatsächlich „Ortskräfte“ der Bundesregierung. Das ergab die Prüfung der brandenburgischen Ausländerbehörde. Mit den 25 „Authentischen“ zusammen waren noch 91 Angehörige eingereist.
Das bedeutet, daß mehr als die Hälfte der Eingeflogenen weder Ortskräfte waren, noch zu deren Familienanhang gehören – und das, obwohl die Bundesregierung ihre Definition von „Ortskräften“ in den vergangenen Wochen immer mehr ausgeweitet hat. Einer der nach Brandenburg Evakuierten hat sich inzwischen als ehemaliger Berater des afghanischen Verteidigungssprechers herausgestellt. Nach Deutschland kam er, wie sich herausstellte, dank seiner „Kontakte und Freunde in der deutschen Botschaft“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Inzwischen weiß die Öffentlichkeit noch mehr: ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr sagte gegenüber dem unabhängigen Medienportal „Tichys Einblick“, daß für die Bundeswehr in den zwanzig Jahren des Afghanistan-Einsatzes ganze rund 1300 Personen als „Ortskräfte“ tätig waren.
Auch in Brandenburg das gleiche Bild wie in Ramstein: von den 266 eingeflogenen Afghanen haben inzwischen stattliche 136 einen Asylantrag gestellt. (rk)
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