Wenig Vertrauen in die Ukraine: So wollen die Briten ihre Panzer vor den Russen retten

Wenig Vertrauen in die Ukraine: So wollen die Briten ihre Panzer vor den Russen retten

London/Kiew. Neben Deutschland und den USA hat auch Großbritannien die Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine zugesagt. 14 „Challenger 2“-Panzer will London nach aktuellen Planungen in die Ukraine schicken. Doch die Sorge um die Panzer ist groß und das Vertrauen in einen ukrainischen Sieg offenbar gering – die britische Militärführung fürchtet, daß geheime Bauteile in Moskau landen.

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Deshalb arbeiten die Briten laut der Boulevardzeitung „Sun“ bereits an einem Notfall-Plan zur Rettung ihrer Panzer. Diese sollen auf keinen Fall beschädigt oder auch als Wracks in russische Hände gelangen.

Denn: die „Challenger“-Panzer verfügen über eine besonders widerstandsfähige Panzerung mit einer geheimgehaltenen Keramik aus Stahl und Schock-absorbierenden Materialien. „Ein Albtraum, wenn dieses High-Tech von Moskau ausgewertet und für die künftig gebauten russischen Panzer verwendet wird“, zitiert die „Sun“ einen Militärexperten.

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Deshalb sind bei der britischen Armeeführung nun drei Szenarien in Planung: erstens soll die Ukraine vermeiden, die britischen Kampfpanzer an Frontabschnitten einzusetzen, an denen es zu einem Zusammenbruch der ukrainischen Verteidigungslinien kommen könnte – diese Vorgabe wird das Armeekommando in Kiew nicht begeistern.

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Zweitens soll mit allen Mitteln versucht werden, an der Front beschädigte und fahruntaugliche „Challenger“ ins ukrainische Hinterland abzuschleppen. Interessant dabei: bei einem russischen Vorstoß sollen dafür in erster Linie ukrainische Einheiten abgestellt werden. Als absolute Notfall-Maßnahme könnten aber auch „private Söldnereinheiten“ für diese Rettungsversuche eingeflogen werden. Die britische Armeeführung hat offenbar nicht viel Vertrauen in die ukrainischen Streitkräfte. (mü)

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