Weitere Freiheitsbeschränkungen müssen her: Lauterbach setzt jetzt auf den Klimawandel

Berlin. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach prischt erneut vor. Unter Hinweis auf die vorgeblich Corona-Pandemie hatte er gerne mit immer drastischeren Einschränkungen aufgewartet. Doch das reicht Lauterbach nicht. Verbote und Vorschriften sollen möglichst zum Dauerzustand werden, und dazu eignet sich die Corona-Krise nicht genug – nach dem Kalkül der Politik soll die Krankheit durch die jetzt begonnenen Impfungen ja in absehbarer Zeit in den Griff bekommen werden. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Deshalb muß jetzt der Klimawandel wieder herhalten. SPD-Mann Lauterbach macht – in einer Gastkolumne für die „Welt“ vom 22. Dezember – kein Hehl aus seinem Unmut über die Bevölkerung, die den „Lockdown“ lieber gestern als heute hinter sich ließe; doch gleichzeitig ließen sich mit dem „Klimawandel“ weitere Restriktionen begründen, die Corona bald nicht mehr hergeben könnte.

Lauterbach: „Mich persönlich haben die Erfahrungen mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie bisher leider extrem pessimistisch gestimmt, ob es uns gelingen wird, den Klimawandel rechtzeitig erfolgreich zu bewältigen. (...) Eine Impfung gegen CO2 wird es allerdings niemals geben. Somit benötigen wir Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels, die analog zu den Einschränkungen der persönlichen Freiheit in der Pandemie-Bekämpfung sind. Ob das erreichbar ist, wage ich zunehmend zu bezweifeln.“ (rk)

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