Weil der Hitzetod droht: Stuttgart gibt 250.000 Euro für kommunalen Hitzeschutz aus
Stuttgart. Ein Schildbürgerstreich – oder pure Verhöhnung des Steuerzahlers: die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart hat für 250.000 Euro „Hitzeschutzmaßnahmen“ in der Stadt befördert und dabei Sonnenschirme, ein Sonnensegel und zusätzliche Sitzgelegenheiten aufgestellt. Alles zusammen soll die „Aufenthaltsqualität“ in der Stadt verbessern und die Bürger vor der angeblich zunehmenden Hitze schützen.
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Doch der Fall hat das Zeug zur Realsatire. Einige der neuen Sonnenschirme spenden nämlich Schatten an Stellen, die kaum genutzt werden. Die Stadtverwaltung verteidigt sich mit dem Hinweis, daß bei der Planung der Schirme der Sonnenstand im Juli 2023 sowie die Anforderungen des Straßenverkehrs berücksichtigt worden seien. An einem Standort habe man sogar eigens darauf geachtet, eine in der Nähe bereits befindliche Sonnenbank möglichst wenig zu „verschatten“.
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Die Schirme sollen grundsätzlich rund um die Uhr geöffnet bleiben, lediglich bei stürmischem Wetter soll ein „Dienstleister“ kommen und die Schirme schließen. Nicht bekannt ist, ob in Stuttgart im Zuge der angeblich steigenden Temperaturen bereits Passanten verdurstet oder verglüht sind. (rk)
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