Wehrbeauftragte Eva Högl: Bundeswehr soll Teil der Schulausbildung werden
Berlin. Daß die Bundeswehr die Kasernen verläßt und in der Öffentlichkeit auf Werbetour geht, hat es lange nicht mehr gegeben. Der Ukrainekrieg und der anhaltende Personalnotstand machen es möglich.
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Am Samstag, dem 17. Juni, fand an elf Standorten der „Tag der Bundeswehr“ statt. Er sollte nicht nur das Image der Truppe in der Öffentlichkeit aufbessern, sondern auch bei Jugendlichen das Interesse am Militärischen wecken. SPD-Wehrbeauftragte Eva Högl äußerte sich bei dieser Gelegenheit grundsätzlich zum Verhältnis von Gesellschaft und Bundeswehr. Sie plädierte dafür, die Beschäftigung mit der Bundeswehr ausdrücklich zum Teil der Schulbildung zu machen.
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Wörtlich sagte sie: „Ich würde mich freuen, wenn die Lehrerschaft sagen würde: Es ist ein wichtiger Teil im Rahmen der Bildung, sich auch mit den Streitkräften auseinanderzusetzen.“ Die Wehrbeauftragte unterstrich dabei, daß sich die Bundeswehr „offen“ gegenüber der Gesellschaft zeigen müsse: „Es braucht die Begegnung. Genauso bin ich dafür, daß die Bundeswehr in die Kasernen einlädt.“ Högl sprach sich auch dafür aus, die Bundeswehr verstärkt bei zivilen Veranstaltungen auftreten zu lassen – etwa bei Volksfesten und auf Messen. Schon seit Jahren sind Versuche zu beobachten, die Truppe beispielsweise auf Buchmessen einzubinden. (he)
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