Wegen Urlaubsplanung: Russische Außenamtssprecherin bittet um Pläne russischer „Invasionen“
Moskau. Unter anderem die US-Regierung und der US-Geheimdienst CIA hatten in den letzten Tagen mit wachsender Penetranz davor gewarnt, schon am Dienstag oder Mittwoch dieser Woche könne ein russischer Einmarsch in die Ukraine beginnen. Tatsächlich hat Rußland stattdessen seine mehrwöchigen Manöver für beendet erklärt und damit begonnen, Truppen aus den grenznahen Regionen abzuziehen. In Moskau sieht man jetzt ein weiteres Mal die westliche Propaganda entlarvt.
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Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa machte sich einen Scherz daraus und wandte sich am Mittwoch auf Telegram mit einer ungewöhnlichen Bitte an mehrere westliche Medien: sie forderte unter anderem vom US-Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg einen Zeitplan für angebliche russische Invasionen, die im Laufe dieses Jahres noch stattfinden sollen – sie wolle nämlich ihren Urlaub planen. Wörtlich: „Eine Bitte an die Massendesinformationsmedien der USA und Großbritanniens Bloomberg, The New York Times, The Sun und andere: Geben Sie den Zeitplan unserer 'Einmärsche' für das kommende Jahr bekannt. Ich will meinen Urlaub planen.“
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Am 11. Februar hatte der Sicherheitsberater von US-Präsident Biden, Jake Sullivan, erklärt, die USA hielten einen russischen Einmarsch in die Ukraine noch vor dem Ende der Olympischen Winterspiele in China am 20. Februar für möglich. Eine Invasion könnte jederzeit beginnen. Die US-Zeitung „Politico“ berichtete, Biden habe am Freitag während einer Videokonferenz mit den NATO-Verbündeten den 16. Februar als Tag einer angeblichen Invasion genannt. Bloomberg berichtete, der russische Einmarsch könne bereits am 15. Februar beginnen. (mü)
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