Wegen Taurus-Angriffsplänen: Putin stellt der Bundesregierung ein Ultimatum

Wegen Taurus-Angriffsplänen: Putin stellt der Bundesregierung ein Ultimatum

Berlin/Moskau. Eine Woche nach der Veröffentlichung des Mitschnitts eines Gesprächs hoher deutscher Luftwaffen-Offiziere über einen möglichen Angriff auf die Krimbrücke mithilfe deutscher „Taurus“-Marschflugkörper führen Medien und Politik immer noch eine Scheindiskussion. Das eigentliche Thema, die deutschen Kriegsvorbereitungen, wird dabei konsequent ausgeblendet. Die Bundesregierung sieht sich weder zu personellen Konsequenzen noch zu einer Stellungnahme veranlaßt.

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In Moskau wird das nicht akzeptiert. Bislang unbestätigten Berichten zufolge hat Kremlchef Putin, der wegen der aktuellen Entwicklung bereits den deutschen Botschafter in Rußland einbestellt hat, der Bundesregierung nun ein Ultimatum bis Montag gestellt, sich zu erklären.

Am Montag tritt auch das russische Parlament, die Duma, zusammen und wird sich mit den Beziehungen zu Deutschland befassen. Beobachter rechnen mit gewichtigen Beschlüssen. Die deutschen Qualitätsmedien bewahren zu allem komplettes Stillschweigen. (rk)

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