Wegen Massenansturm Illegaler: Orbán drängt erneut auf Kurswechsel in Brüssel
Budapest/Brüssel. Für den ungarischen Ministerpräsidenten Orbán ist die aktuelle Zuwanderungskatastrophe Wasser auf die eigenen Mühlen. Er mahnt bei der EU schon seit vielen Jahren einen konsequenten Grenzschutz an – allerdings vergebens. Orbán zog daraus die Konsequenzen und begann 2015, im Jahr des letzten großen „Flüchtlings“-Ansturms, mit dem Bau eines bewachten Zauns an der ungarisch-serbischen Grenze.
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Auf dem sozialen Medium X (vormals Twitter) wirft Orbán der EU jetzt einmal mehr ihre Mitverantwortung am Desaster vor. Und: auch der Druck auf Ungarn nehme „aufgrund der verfehlten Politik Brüssels” zu. Der ungarische Regierungschef weist darauf hin, daß Ungarn 125.000 Migranten abgewehrt habe. Sein Statement unterstreicht er mit einem Video, das Migranten in Ungarn zeigt.
„Aktuelle Nachrichten von der ungarischen Grenze: der Druck der illegalen Migration nimmt aufgrund der verfehlten Politik Brüssels zu. Ungarn hat allein in diesem Jahr mehr als 125.000 illegale Grenzübertrittsversuche verhindert”, kommentiert Orbán das Video.
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Und weiter: „Wir werden unsere Grenzen schützen, aber wir brauchen eine Änderung in Brüssel, wenn wir die illegale Migration stoppen wollen.“ (mü)
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