Wegen „Flüchtlings“krise: Italien ruft den Ausnahmezustand aus

Wegen „Flüchtlings“krise: Italien ruft den Ausnahmezustand aus

Rom. Italien macht ernst und hat jetzt wegen der anhaltenden Massenmigration über das Mittelmeer den landesweiten Ausnahmezustand ausgerufen. Er soll zunächst sechs Monate lang gelten, teilte Katastrophenschutzminister Musumeci mit.

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Allerdings: damit ist kein rigoroser Grenzschutz wie ehedem unter Lega-Innenminister Salvini verbunden, sondern im Gegenteil mehr Finanzmittel für die Bewältigung der Zuwanderung. In einer ersten Phase sollen nun Mittel in Höhe von fünf Millionen Euro locker gemacht werden, hieß es.

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Auch die Prozeduren für die Einrichtung neuer Aufnahmezentren für „Flüchtlinge“ sollen erleichtert werden. „Wir erleben einen absoluten Ausnahmezustand, der die staatlichen Strukturen schwer belastet. Die süditalienischen Regionen allein können diesen Notstand nicht bewältigen“, sagte Minister Musumeci.

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Über das Osterwochenende waren von Freitag bis Montag mehr als 40 Boote mit etwa 2000 Menschen in Lampedusa eingetroffen, wie die italienische Küstenwache am Montagabend bilanzierte. (mü)

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