Wegen des Preisanstieges: Fast die Hälfte der Deutschen muß sich bereits einschränken
Berlin/Köln. Bis zur nächsten Heizsaison ist es noch eine Weile hin – aber schon jetzt sieht sich rund die Hälfte der Deutschen gezwungen, sich wegen der starken Preisanstiege einzuschränken. Das förderte jetzt der ARD-Deutschlandtrend zutage.
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47 Prozent der Bundesbürger gaben demnach an, sich bereits „stark“ oder „sehr stark“ einschränken zu müssen. Demgegenüber haben allerdings noch 52 Prozent der Bürger den Luxus, daß sie sich trotz der Preissteigerungen „wenig oder gar nicht“ einschränken müssen.
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Insbesondere Haushalte mit geringen Einkommen sind betroffen. Nach eigenen Angaben müssen sich schon jetzt 77 Prozent mindestens stark im Alltag einschränken, um über die Runden zu kommen. In Mitteldeutschland gaben 59 Prozent der Befragten an, die Einschnitte schon zu bemerken.
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Trotz der von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen, die die Teuerung abmildern sollen, hat die Preisentwicklung laut Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), schon jetzt „schwerwiegende Folgen für das Verbraucherverhalten“. Viele Menschen achten demnach verstärkt auf Sonderangebote, mehr als ein Viertel (27 Prozent) hat sogar „große Angst“, mit dem Geld nicht auszukommen, wie eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsunternehmens IFH Köln im Auftrag des HDE zeigt. (se)
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