Wegen der „falschen“ Gesinnung: Frankfurter SEK wird aufgelöst

Frankfurt/Main. Die Kriminellen können sich freuen: der hessische Innenminister löst die Frankfurter SEK-Truppe auf – sie hat offenbar die falsche Gesinnung. In ausgewerteten Chat-Beiträgen der Angehörigen der Truppe seien „volksverhetzende Inhalte“ und „Abbildungen einer ehemaligen nationalsozialistischen Organisation“ geteilt worden. Besonders schlimm: bei drei der Beschuldigen soll es sich um Vorgesetzte gehandelt haben, die nicht eingeschritten sind. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Das alles teilte der hessische CDU-Innenminister Peter Beuth mit. Es gehe um 17 von 20 der Frankfurter SEK-Männer.

Den Medien gegenüber zeigte sich Beuth betroffen, geknickt und empört darüber, „daß sich Beamte der Polizei und noch dazu einer hochspezialisierten Einheit in derartigen Chats untereinander austauschen“.

Nun soll das Frankfurter SEK von Grund auf neu strukturiert werden, wobei offenbar weniger auf fachliche Kompetenz als auf die „richtige“ politische Gesinnung Wert gelegt werden soll. „Für mich steht unabhängig vom Ausgang der Ermittlungen fest, daß keine dieser Personen mehr für eine hessische Spezialeinheit tätig werden wird“, sagte Beuth. Wo es rechtlich möglich sei, würden die Beschuldigten aus der hessischen Polizei „entfernt“. (st)

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