Wegen der "falschen" Meinung: Deutscher Eishockey-Bund trennt sich vom Nationaltorwart
Berlin. Die political correctness hat ein neues Opfer. Es handelt sich um den deutschen Eishockey-Nationaltorwart Thomas Greiss. Er wird ab sofort nicht mehr gebraucht und nicht mehr für Länderspiele herangezogen – den Sportfunktionären paßt seine Gesinnung nicht. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Greiss, der zuletzt 2017 bei der Heim-WM für die deutsche Nationalmannschaft im Tor stand und alles in allem 30 Länderspiele bestritt, hatte zuletzt auf Instagram zum Tod eines „Umstrittenen“ kondoliert: des im Februar verstorbenen US-Radiomoderators Rush Limbaugh, der den politisch Korrekten wegen angeblich „rassistischer“, „frauenfeindlicher“, „homo- und transphober“ etc. etc. Bemerkungen immer ein Dorn im Auge war. Der frühere US-Präsident Donald Trump hatte Limbaugh hochgeschätzt und wiederholt gelobt.
So viel Meinungsfreiheit ist im deutschen Sport natürlich nicht drin. Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) knickte unverzüglich ein und distanzierte sich händeringend. Der hauptamtliche Sportdirektor Christian Künast teilte mit, Greiss werde unter der aktuellen sportlichen Leitung des DEB keine Einladung mehr erhalten, nicht für die WM in Lettland Ende Mai und auch nicht darüber hinaus.
Gegenüber dem Deutschlandfunk gab Künast den linientreuen Gesinnungswächter und betonte allen Ernstes, man könne sich über Greiss´ Einstellung nicht sicher sein: „Das ist einfach ein Kodex, dem sich jeder Spieler, jeder Betreuer und jeder Verantwortliche verschreibt, der für den DEB arbeitet. Und ich bin überzeugt davon, daß wir uns im Moment zu seiner Einstellung zu unseren Werten nicht zu 100 Prozent sicher sein können.“ (rk)
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