Wegen Ausländerkriminalität: Wiener FPÖ für Militäreinsatz in der Hauptstadt
Wien. Auch das multikulturelle Wien leidet unter einer explodierenden Kriminalität – immer wieder kommt es zu Messerstechereien, Vergewaltigungen und anderen Gewalttaten. Die Wiener FPÖ will diese Entwicklung nicht akzeptieren – sie hält jetzt einen Einsatz des Bundesheeres in der österreichischen Hauptstadt für geboten.
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„Damit es zu keinen Schießereien, zu keinen Messerstechereien mehr kommt“, fordert der Chef der Wiener FPÖ, Dominik Nepp, 100 Bundesheersoldaten. Sie sollen am Reumannplatz, dem Handelskai, am Praterstern, Am Spitz in Floridsdorf sowie entlang der U-Bahn-Linie U6 zum Einsatz kommen. An diesen „Hotspots“ komme es immer wieder zu Gewalt, die von Menschen mit Migrationshintergrund ausgehe. Die Verantwortung dafür sieht Nepp bei SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig.
Nepp unterstreicht, daß die FPÖ Migration nicht generell ablehne. Die Partei trete für eine gesteuerte Zuwanderung ein, was heißt, daß Einwanderer mit entsprechender Qualifikation und nach erfolgreicher Integration die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten könnten. Einem unkontrollierten Familiennachzug ebenso wie dem massenhaften Asylmißbrauch wollen die Freiheitlichen aber einen Riegel vorschieben. Der „Schleichweg“ über das Asyl müsse unterbunden werden, er überfordere das Bildungswesen und andere soziale Bereiche in Österreich. (mü)
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