Wegen Äußerung zur Krim: Kroatischer Präsident landet auf ukrainischer „Todesliste“

Wegen Äußerung zur Krim: Kroatischer Präsident landet auf ukrainischer „Todesliste“

Zagreb/Kiew. Neben dem ungarischen Präsidenten Orbán, der der Ukraine erst kürzlich in einem großen Interview keine guten Siegeschancen attestiert hatte, hat sich auch der kroatische Präsident Zoran Milanović ein eigenes Urteilsvermögen bewahrt. Er sagte am Montag: „Die Krim wird nie wieder Teil der Ukraine sein.“

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Milanović äußerte sich mit Blick auf das internationale Vorgehen im Kosovo, das 1999 im Zuge einer NATO-Militärintervention gewaltsam vom damaligen Jugoslawien abgetrennt worden war und sich später für unabhängig erklärte. Die NATO habe damit einen Präzedenzfall für weitere Gebietsübernahmen geschaffen. „Wir haben das Kosovo annektiert. Die internationale Gemeinschaft, einschließlich uns. Es wurde Serbien gewaltsam entrissen (…) Es war keine Annexion, es war eine Entführung, ein Teil des serbischen Territoriums wurde weggenommen”, sagte Milanović. Er betonte, daß er damit nicht den Kosovo in Frage stelle, sondern das ganze Konzept, „bei dem man glaubt, man könne alles tun, wenn es einem paßt, aber wenn die andere Seite es tut, dann ist es ein Verbrechen”.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

In der Ukraine stießen Milanović’ Äußerungen auf wenig Verständnis: er landete unverzüglich am virtuellen Pranger, der Webseite „Mirotworetz“ („Friedensstifter“), die von regierungsnahen Kreisen unterhalten wird und hunderte Namen vermeintlicher „Feinde der Ukraine“ enthält. In westlichen Medien ist gelegentlich von einer „Todesliste“ die Rede. (mü)

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin

Kommentare