Weg von Windows: Rußland wagt den Befreiungsschlag gegen westliche Computertechnologie
Moskau. Die Ent-Westlichung Rußlands geht ans Eingemachte. Die russische Regierung will jetzt konkrete Schritte unternehmen, um das Land von westlicher Computertechnologie unabhängig zu machen. In wichtigen Infrastrukturobjekten eingesetzte Software soll durch heimische Produkte ersetzt werden, heißt es in einer Mitteilung des Kreml.
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Eine aktuelle Exekutivverordnung von Kremlchef Putin verbietet demnach den staatlichen und halbstaatlichen Stellen den Kauf ausländischer Software für den Einsatz in kritischen Infrastrukturprojekten. Auch ausländische IT-Dienstleistungen sollen zurückgeschraubt werden. Der Kreml will Rußland so vor den Auswirkungen westlicher Sanktionen schützen.
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Alle staatlichen Stellen und Kunden müssen nun bis spätestens Anfang 2025 die Verwendung ausländischer Software in sensiblen Systemen generell einstellen. Einheimische Funk-, Elektronik- und Telekommunikationstechnik soll Vorrang vor ausländischen Produkten erhalten. Ein Forschungs- und Produktionsverbund, der sich auf die Herstellung „vertrauenswürdiger Software- und Hardwaresysteme für kritische Informationsinfrastrukturen“ konzentrieren soll, soll bis spätestens Ende September ins Leben gerufen werden. (mü)
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