Was wirklich wichtig ist: Medikamenten-Beipackzettel sollen Gender-Beschriftung erhalten

Was wirklich wichtig ist: Medikamenten-Beipackzettel sollen Gender-Beschriftung erhalten

Berlin. Anders als in den zurückliegenden zwei „Pandemie“-Jahren steht das deutsche Gesundheitswesen erst jetzt mit dem Rücken zur Wand: in den Krankenhäusern herrscht akuter Personalnotstand, viele Medikamente sind Mangelware – erst kürzlich empfahl Ärztepräsident Reinhardt die Einrichtung von „Medikamenten-Flohmärkten“.

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Vor diesem Hintergrund wirkt es besonders absurd, daß sich die verantwortlichen Funktionäre, allen voran Bundesgesundheitsminister Lauterbach, auf Nebenkriegsschauplätze flüchten. So schlug Christiane Groß, Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, jetzt allen Ernstes eine genderneutrale Formulierung auf Medikamenten-Beipackzetteln vor: „…fragen Sie in Ihrer ärztlichen Praxis oder Apotheke nach“, solle es künftig dort heißen. Der Ärztepräsident sprang auf den Zug auf und sekundierte: man müsse die veraltete Vorschrift „durch eine neutrale und dennoch leicht verständliche Formulierung“ ersetzen.

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Auch Gesundheitsminister Lauterbach hat offenbar keine anderen Probleme und verriet der „Bild“-Zeitung: „Ich wäre sehr dafür, wenn Ärztinnen ausdrücklich genannt würden (...). Es entspricht der Realität der Versorgung. Daher stimme ich Herrn Reinhardt zu.“ (tw)

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