Was jetzt wichtig ist: Berlin bekommt Jury gegen „diskriminierende und sexistische Werbung“
Berlin. Im rot-rot-grün regierten Berlin kulminieren viele Probleme, die es auch andernorts gibt: Ausländer- und Drogenkriminalität, randalierende arabische Clans, ausufernder Politiker-Filz. Ein Problem treibt die linke Stadtpolitik aber ganz besonders um – angeblich „sexistische“ Werbung in der Öffentlichkeit. Dagegen wurde jetzt eine eigene Jury ins Leben gerufen, die der „diskriminierenden und sexistischen Werbung“ künftig zu Leibe rücken soll. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Der grüne Justizsenator Dirk Behrendt begründete die Maßnahme Medienvertretern gegenüber mit der angestrebten „Diversität“ des öffentlichen Lebens: „Berlin ist eine bunte, vielfältige und lebendige internationale Stadt. Genau diese Vielfalt verpflichtet uns, gegen jede Art von Diskriminierung vorzugehen. Berlin soll ein einladender und sicherer Ort für alle sein. Daher ist das Thema Werbung für die Anti-Diskriminierungsarbeit des Berliner Senats von großer Bedeutung.“
Das Gremium sei „multiprofessionell und divers“ mit Experten der Antidiskriminierungsarbeit besetzt, ein einschlägiges Maßnahmenkonzept liegt schon seit einem Jahr in der Schublade. Der frischgekürten Jury gehören unter anderem Mitglieder der Humboldt-Universität, der Berliner Schwulenberatung und des Vorstands der Verbraucherschutzzentrale an.
Berlin ist im übrigen nicht die einzige Stadt, die das Jahrhundertproblem vermeintlich „sexistischer“ Werbung angeht (anstatt sich mit den vielen realen Problemen auseinanderzusetzen). 2018 hatte bereits der Münchner Stadtrat ein Verbot angeblich „frauenfeindlicher“ Werbung in der Öffentlichkeit beschlossen, und in Berlin preschte 2017 der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg mit einer Beschwerde-Kampagne gegen Unternehmen mit angeblich „sexistischer“ Werbung vor. (st)
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