Was der Evangelischen Kirche wichtig ist: „Gott ist queer“

Was der Evangelischen Kirche wichtig ist: „Gott ist queer“

Nürnberg. Auf ihrem jüngsten Kirchentag am letzten Wochenende in Nürnberg hat die evangelische Kirche einmal mehr deutlich gemacht, wo ihre Prioritäten liegen: nicht etwa in der Verkündigung ihrer christlichen Botschaft, sondern in einer kaum noch zu überbietenden Anbiederung an den linken Zeitgeist.

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Pastor Quinton Caesar aus Südafrika brachte es im Abschlußgottesdienst vor tausenden Teilnehmern auf den Punkt: „Gott ist queer”, rief er unter dem kreischenden Jubel seines Publikums in die Menge. Er solidarisierte sich darüber hinaus mit Klima-Aktivisten, „Flüchtlings“-Rettern im Mittelmeer und der schwarzen Krawallsekte „Black Lives Metter“. Wörtlich ereiferte sich der Pastor: „Jetzt ist die Zeit zu sagen: Wir sind alle die Letzte Generation. Jetzt ist die Zeit zu sagen: Black lives always matter! Jetzt ist die Zeit zu sagen: Gott ist queer!“ Zeit sei es auch, „noch mehr Schiffe zu schicken. Zeit, Zuwanderer an sicheren Häfen zu empfangen.“

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Auf seinem Instagram-Konto bezeichnet sich der Pastor, der vor 16 Jahren aus Südafrika nach Deutschland kam, selbst als „Aktivist“. Er betreut derzeit in Ostfriesland die evangelische Gemeinde.

Mit ihrer vollmundigen political correctness spricht die evangelische Kirche vielen ihrer Mitglieder offenbar nicht aus dem Herzen – die Austritte haben 2022 einen neuen Rekordstand erreicht. Bislang hielt das Jahr 2021 den Rekord mit rund 280.000 Personen, die aus der evangelischen Kirche austraten. 2022 waren es mit 380.000 nochmals rund ein Drittel mehr als im Vorjahreszeitraum. (rk)

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