Wahlnachlese bei der AfD: Fraktionschef Oliver Kirchner sieht „Regierungsverantwortung“ in fünf Jahren
Berlin/Magdeburg. Bei der AfD übt man nach der Wahl in Sachsen-Anhalt Manöverkritik. Co-Bundeschef Chrupalla räumt ein, daß man sich ein besseres Ergebnis erhofft habe, sieht die erreichten 20,8 Prozent aber dennoch als „absolute Motivation“ für die Bundestagswahl. Ziel sei es nun, die 12,6 Prozent im Bund von 2017 auszubauen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Oliver Kirchner, AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, erklärte unterdessen, die AfD in Sachsen-Anhalt habe sich stabilisiert und sei „verläßlich geworden“. Wenn die Partei nun weitere fünf Jahre Oppositionsarbeit mache, könne man „auch in Regierungsverantwortung treten“.
Chrupalla wandte sich unterdessen gegen die Darstellung von Co-Parteichef Meuthen, ein stärker in die Mitte zielender AfD-Wahlkampf hätte mehr Stimmen gebracht. In Sachsen-Anhalt habe die Partei von ihrem Image als „Kümmerer-Partei“ profitiert, sagte Chrupalla. Die AfD trage „den Unmut in die Parlamente“. Er betonte zugleich, daß die verschiedenen Strömungen in der Partei „wichtig und nutzvoll“ seien. (st)
Kommentare