Wahljahr 2024: AfD peilt Regierungskoalitionen mit der CDU an

Wahljahr 2024: AfD peilt Regierungskoalitionen mit der CDU an

Berlin/Dresden. 2024 könnte für die AfD ein Schlüsseljahr werden – dann sind Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen. Die AfD rechnet sich gute Chancen aus, dann zumindest als Koalitionspartner auf der Regierungsbank zu sitzen. Aktuelle Umfragen sehen sie in allen drei Bundesländern auf Platz eins.

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Parteichefin Alice Weidel sagte der dpa dazu: „Wir bereiten uns bereits jetzt auf die Superwahlen in Ostdeutschland 2024 vor.“ Dies sei „strategisch relevant, weil wir da die erste Regierungsverantwortung in einem ostdeutschen Bundesland anvisieren.“

Laut Insa liegt die AfD in Brandenburg derzeit mit 25 Prozent vor der SPD mit 22 Prozent. In Thüringen wäre sie 25 Prozent stärkste Kraft vor der Linken (23 Prozent). Und in Sachsen würden sogar 28 Prozent die AfD wählen, die CDU liegt bei 25.

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Als strategisches Ziel peilt die AfD-Führung Koalitionen mit der CDU an. Zusammen mit der CDU repräsentiere man die große Mehrheit der Wählerschaft. „Sich dem weiter zu verweigern, das kann man nicht ewig machen“, meint Weidel mit Blick auf mögliche Koalitionen. Einstweilen sollen potentielle Kandidaten mit „Personalentwicklungsprogrammen und internen Ausbildungsprogrammen für gutes Personal“ auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet werden. Dies habe Priorität, „um auch in Regierungsverantwortung gehen zu können.“

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Wie realistisch das ist, muß sich zeigen. Bisher lehnt die CDU wie auch alle anderen Altparteien jedwede Kooperation mit der AfD kategorisch ab. Dazu gibt es auch einen Parteitagsbeschluß. Anläßlich der Weidel-Äußerungen bekräftigte ein CDU-Sprecher nun: „Unsere Brandmauer nach rechts muß stehen.“ (st)

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