Wagenknecht umwirbt AfD-Wähler: „In ihrer übergroßen Mehrheit keine Rechtsradikalen“

Wagenknecht umwirbt AfD-Wähler: „In ihrer übergroßen Mehrheit keine Rechtsradikalen“

Berlin. Die linke BSW-Chefin Sahra Wagenknecht ist erneut auf Charme-Offensive in Richtung AfD. In einem Interview des Berliner „Tagesspiegel“ kritisierte sie jetzt neuerlich den Umgang mit der Partei: „Wir sollten der AfD nicht den Gefallen tun, unsachlich mit ihr umzugehen.“ Schließlich gebe es bei der AfD auch ehemalige CDU-Kommunalpolitiker. „Wenn wir diesen Wählern sagen, das sind alles Nazis, ist das unglaubwürdig“, sagte die langjährige Linken-Spitzenpolitikerin.

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Mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen in mehreren mitteldeutschen Bundesländern erklärte sie, AfD-Wähler seien „in ihrer übergroßen Mehrheit keine Rechtsradikalen“, sondern vielmehr „zu Recht empört über abgehobene Politiker. Auch der vielzitierten „Brandmauer“ gegen die AfD – eine Erfindung von CDU-Chef Merz – erteilte sie eine Absage.

Den Hauptgrund für das Erstarken der AfD sieht Wagenknecht in erster Linie in der desolaten Politik der „Ampel“: „Vor allem die Ampel führt unser Land in eine massive Krise und Polarisierung. Wir wollen diese Politik stoppen“ – dafür sei man auch zum Regieren bereit, „ zunächst vor allem in Sachsen, Thüringen und Brandenburg. Dann schauen wir, wo wir stehen“, sagte Wagenknecht. (rk) Bild von Elmer L. Geissler auf Pixabay/Gemeinfrei Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

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