Wagenknecht ohne Scheuklappen: Russisches Öl soll wieder über Schwedt fließen

Wagenknecht ohne Scheuklappen: Russisches Öl soll wieder über Schwedt fließen

Berlin/Schwedt. BSW-Chefin Sahra Wagenknecht läßt sich durch hysterische Kritik aus den Reihen der Altparteien nicht beirren. Sie hat sich erneut dafür ausgesprochen, daß künftig wieder russisches Öl an die Raffinierie PCK in Schwedt geliefert und dort weiterverarbeitet werden soll. Die Sanktionspolitik sei gescheitert und ein schwerer Fehler, sagte sie der dpa und wies auf die Energiepolitik anderer Länder hin: „Auch andere EU-Staaten beziehen selbstverständlich weiterhin russisches Pipeline-Öl.“

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Die BSW-Chefin hatte angekündigt, sich im Fall einer möglichen Regierungsbeteiligung nach der Landtagswahl am 22. September in Brandenburg für die Lieferung russischen Erdöls an die PCK-Raffinerie in Schwedt starkzumachen. In der jüngsten Umfrage lag das Bündnis Sahra Wagenknecht in Brandenburg bei 17 Prozent.

Notwendig sei ein „Neubeginn für Schwedt und in der Wirtschaftspolitik Brandenburgs“, forderte die frühere LINKE-Frontfrau und argumentiert weiter: „Statt 400 Millionen Euro für einen völlig unnötigen und langwierigen Ausbau einer Pipeline zwischen Rostock und Schwedt zu versenken, sollte das Öl-Embargo aufgehoben werden.“ Es sei besser, das Geld in den Standort PCK Schwedt und in die Region zu investieren.

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Der brandenburgische SPD-Wirtschaftsminister Steinbach hatte Wagenknechts Forderung unter Verweis auf die „gesamteuropäischen Reaktionen auf den Angriffskrieg Rußlands in der Ukraine“ zurückgewiesen. „Sie stehen damit nicht zur Diskussion.“ Ähnlich äußerten sich die Grünen. (rk) Bild von Elmer L. Geissler auf Pixabay/Gemeinfrei Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

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