Wagenknecht dichtet Höcke falsches Zitat an: Wie viele Ausländer sollen raus?
Berlin. Juristischer Ärger für BSW-Chefin Sahra Wagenknecht: sie erhielt jüngst Post vom Anwalt des Thüringer AfD-Partei- und Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke, dem sie in ihrem Duell mit AfD-Chefin Alice Weidel offenkundig ein falsches Zitat unterstellt hatte.
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Wagenknecht hatte in dem Fernsehduell erklärt, wenn Höcke beim Thema Remigration „von 20 bis 30 Millionen Menschen“ spreche, dann „wird mir übel“. Doch diese Zahlen hat Höcke ersichtlich nie in den Mund genommen. Vielmehr hatte er 2023 mit Blick auf den demografischen Wandel erklärt: „Wir werden auch ohne Probleme mit 20, 30 Prozent weniger Menschen in Deutschland leben können.“
Wagenknecht räumte nun ein: „Den Fehler habe ich gemacht. Das Zitat ist tatsächlich korrekt mit Prozent. Dann würden wir nicht über 30 Millionen, sondern ‚nur‘ über 24 Millionen sprechen.“ Sie bezweifelte jedoch, „ob das jetzt für die Menschen einen sehr großen Unterschied macht“. Im übrigen habe sie das Zitat aus der FAZ übernommen. (rk)
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