Vernichtende Fidesz-Kritik an der EU: Die Europäische Union ist unfähig zur Krisenlösung

Vernichtende Fidesz-Kritik an der EU: Die Europäische Union ist unfähig zur Krisenlösung

Krasiczyn/Budapest. Herbe Kritik an der EU: Richárd Hörcsik, Fidesz-Politiker und Vorsitzender des Ausschusses für europäische Angelegenheiten des ungarischen Parlaments, ging am Wochenende auf einer internationalen Konferenz im südpolnischen Krasiczyn hart mit der EU ins Gericht – sie unternehme keinerlei Anstrengungen, um die drängendsten Krisen auf dem Kontinent zu lösen.

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So habe es die EU habe versäumt, die Finanzkrise von 2008 oder die Migrationskrise von 2015 und in jüngster Zeit abzuwenden, sagte Hörcsik auf der 32. Konferenz „Europa der Karpaten“, die vom polnischen Sejm organisiert wird. Das letzte Mal, daß die EU „proaktiv“ etwas unternommen habe, sei die letzte Erweiterungsrunde im Jahr 2004 gewesen.

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Auch in der aktuellen Ukraine-Krise bleibe die EU weitgehend untätig, kritisierte der Fidesz-Politiker. Die Bedrohungen im östlichen Teil des Kontinents beträfen auch die Länder der Visegrád-Gruppe. Als Beispiel nannte er die Migrationskrise an der serbisch-ungarischen und weißrussisch-polnischen Grenze. Alles in allem müsse Europa viel besser gegen Migrationswellen geschützt werden. Hörcsik unterstrich in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit einer regionalen Zusammenarbeit. (mü)

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