Verheerende Umfrage: „Ampel-Koalition scheint nicht die Interessen der Bevölkerung zu vertreten“
Erfurt. Das sieht nicht nach einer Erfolgsbilanz aus: die Ampel regiert erst etwas über ein Jahr – aber die Mehrheit der Deutschen wünscht sich ihr Ende. Das ergab eine INSA-Umfrage im Auftrag der „Bild“-Zeitung. Stattliche 55 Prozent der Befragten wollen demnach nicht, daß so weiterregiert wird wie bisher. Nur 30 Prozent unterstützen die Rot-Gelb-Grün-Regierung.
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Würden am Wochenende Wahlen stattfinden, wäre ein Regierungswechsel möglich, denn laut der Umfrage bekäme die Ampel derzeit keine Mehrheit mehr.
Die Gründe für die Unbeliebtheit sind bemerkenswert einfach. INSA-Meinungsforscher Hermann Binkert erklärte gegenüber der „Bild“-Zeitung: „Egal, ob Heizungs-Debatte, Migrations- oder Verkehrspolitik, die Ampel-Koalition scheint nicht die Interessen der Bevölkerung zu vertreten.“
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Politikwissenschaftler Heinrich Oberreuter (80) sieht das Hauptproblem in den eklatanten Unstimmigkeiten zwischen den Parteien: „Viele Menschen glauben nicht mehr daran, daß eine streitende Ampel Lösungen produzieren kann.“ Man habe Angst „Wohlstand, gewohnte Stabilität und kulturelle Identität“ zu verlieren. Die Koalition liefere „keine zufriedenstellenden Antworten“ auf drängende Probleme wie Kriminalität und Migration.
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Und es gibt noch mehr eindeutige Zahlen: viele Bürger glauben an ein baldiges Ende der Ampel-Koalition. Nur 41 Prozent der Befragten können sich vorstellen, daß die SPD, FDP und Grüne in dieser Form auch 2025 noch regieren wird. (rk)
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